Content Marketing - Trends

 

Eine umfassende Befragung von mehr als 3.300 Marketing Profis weltweit hat ergeben, dass das Budget der Kommunikationspolitik im Bereich des Online Marketings deutlich erhöht wird. So möchten 55 Prozent der Befragten ihr Budget für Content Marketing erhöhen und nur 3 Prozent waren mit den bisherigen Ergebnissen unzufrieden und senken deshalb das Budget im Bereich Content Marketing. Ebenfalls die eng Verwandten Bereiche wie Video Advertising, Mobile Marketing und Social Media Marketing gewinnen laut den Marketing Profis vermehrt an Bedeutung.

 

 

Das nächste Diagramm zeigt die Content Marketing Ausgaben in einzelnen Ländern Europas und in Europa insgesamt. Dabei wird deutlich, dass die Ausgaben für Content Marketing im Zeitraum von 2014 bis 2020 deutlich steigen. Führend bei den Content Marketing Ausgaben ist das Vereinigte Königreich, für das im Jahr 2020 Ausgaben in Höhe von 451 Millionen Euro prognostiziert werden. Diese Studie wurde kurz vor dem Brexit Referendum in Großbritanien veröffentlicht. Ob die Entscheidung, aus der Europäischen Union auszutreten, negative Auswirkungen auf die Prognose der Content Marketing Entwicklung haben wird, ist derzeit nicht bekannt. Es ist aber durchaus möglich, dass Unternehmen abwandern oder ihre Budgetverteilung neu strukturieren müssen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Aus diesem Grund ist es möglich, dass die Prognosen von 451 Millionen Euro im Vereinigten Königreich einen Rückschlag erleiden müssen. Die Gesamtausgaben von Content Marketing steigen zwischen 2014 und 2020 in Deutschland voraussichtlich um 330 Prozent. Wie hoch die einzelnen Anteile in den verschiedenen Branchen dabei sind, ist nicht bekannt.

 

Offizielle Zahlen für die Tourismusbranche gibt es derzeit nicht. Es ist aber bekannt, dass viele Betriebe den Trend erkannt haben und ihre Ausgaben für Content Marketing in Zukunft erhöhen werden. Besonders im Tourismus ist diese Form von Marketing besonders gut geeignet, da der Tourismus eine wahre Content Goldgrube ist. Reisende möchten sich vor allem durch Bilder, Videos und dazugehörige Texte inspirieren und informieren lassen. Diese Anforderungen wurden von vielen Tourismusanbietern erkannt. So sind beispielsweise Destinationen stark in sozialen Netzwerken vertreten und zeigen, was die Region zu bieten hat. Ähnlich machen das viele Fluggesellschaften und bieten dazu den passenden Flug in die Destination. Hotels veranschaulichen vor allem die Ausstattung des Hotels und die Serviceleistungen wie Buffet oder ähnliches. Der Trend wird auch in Zukunft weiter anhalten, da vor allem die „Digital Natives“ viel Wert auf diese Form von Marketing legen und diese schließlich ältere Generationen, die nicht sehr Internetaffin sind, mit der Zeit verdrängen werden. Bei den nachfolgenden Generationen ist nicht davon auszugehen, dass sich der Trend wendet, sondern vermutlich noch weiter verstärken wird